Wer E-Rechnungen über PEPPOL versenden oder empfangen möchte, kommt an einem PEPPOL-Access-Point-Provider nicht vorbei. Doch was genau macht er und warum ist er so wichtig? Genau das schauen wir uns in diesem Blogartikel an.
Was ist ein APP?
Ein PEPPOL-Access-Point-Provider ist Ihr direkter Zugang zum PEPPOL-Netzwerk, welcher in der Regel alle technischen Prozesse übernimmt. Er sorgt dafür, dass Ihre E-Rechnungen und Dokumente im richtigen Format vorliegen und sicher an den Empfänger übertragen werden. Ohne diesen ist eine Teilnahme an PEPPOL nicht möglich.
Was macht ein APP konkret?
Er übernimmt mehrere zentrale Aufgaben. Dazu gehören unter anderem:
- Prüfung und Validierung von Dokumenten
- sicherer Versand und Empfang von E-Rechnungen
- die Überwachung der Übertragung
- Integration in bestehende Systeme wie ERP oder Buchhaltung
Für Unternehmen bedeutet das: Sie erstellen wie gewohnt ihre Rechnung – alles Weitere erledigt der Access-Point-Provider.
Warum ist der APP so wichtig?
PEPPOL funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Formate, Sicherheit und Verfügbarkeit stimmen. Genau hier kommt der Access-Point-Provider ins Spiel. Er stellt sicher, dass:
- Dokumente den gültigen Standards entsprechen,
- Übertragungen sicher und nachvollziehbar sind,
- und technische oder regulatorische Änderungen automatisch berücksichtigt werden
Eigenbetrieb oder APP-Anbieter?
Unternehmen stehen vor der Frage, ob sie selbst zu einem PEPPOL-Access-Point-Provider werden oder auf einen Anbieter zurückgreifen sollten. Beides ist möglich, unterscheidet sich aber deutlich im Aufwand.
| Merkmal | Eigenbetrieb | Nutzung eines Providers |
|---|---|---|
| Technische Verantwortung | Vollständig beim Unternehmen | Liegt beim Provider |
| Betrieb & Wartung | Eigenes IT-Team erforderlich | Wird komplett übernommen |
| Integration in Systeme | Muss selbst umgesetzt werden | Erfolgt durch den Provider |
| Compliance & Updates | Eigenverantwortlich | Automatisch durch den Provider |
| Kosten | Hohe Initial- und Betriebskosten | Planbare laufende Kosten |
| Skalierbarkeit | Stark von internen Ressourcen abhängig | Flexibel und skalierbar |
| Support | Intern oder extern | Inklusive Provider-Support |
Der Eigenbetrieb lohnt sich also nur für sehr große Organisationen mit eigener Expertise. Für die meisten Unternehmen ist ein Anbieter die deutlich einfachere, sicherere und wirtschaftlichere Lösung.
one:ic als Access-Point-Provider
Die one:ic kann mehr als nur den technischen Zugang zu PEPPOL gewährleisten. Wir integrieren PEPPOL direkt in Ihre bestehenden Systeme und sorgen dafür, dass E-Rechnungen automatisiert mithilfe von KI weiterverarbeitet werden können, unter anderem in ERP- oder Buchhaltungssystemen. Darüber hinaus können wir nicht nur Rechnungen deutschlandweit oder EU-weit versenden, sondern können auch Rechnungen in die USA senden indem wir Ihre E-Rechnungen in das DBNAlliance einspeisen.
Näheres zur Versendung von E-Rechnungen in die USA:
Mehr zu E-Rechnungen in den USAFazit
Ein PEPPOL-Access-Point-Provider ist die Voraussetzung, um E-Rechnungen über PEPPOL versenden und empfangen zu können. Er übernimmt die technische Abwicklung, stellt die Einhaltung der Standards sicher und sorgt für einen reibungslosen Betrieb.
Mit one:ic nutzen Sie PEPPOL ohne zusätzlichen technischen Aufwand. Wir kümmern uns um den Versand, das richtige Format und die Anbindung an Ihre bestehenden Systeme.
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