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Kundentag Frankfurt 2026

📆 1. Oktober 2026 · 09:30–17:00 Uhr

📍 Kreisler, Baseler Str. 48, Frankfurt am Main

KI & LLM, PEPPOL, Workshops und Vorträge – kostenfrei.

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Warum Open Source LLM? Was genau bedeutet das?

Browserfenster zeigen führende KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google DeepMind und Open Source LLM Anbieter wie EleutherAI und Stability AI

LLMs wie Claude von Anthropic, ChatGPT von OpenAI oder Gemini von Google sind bekannt und werden heute von Millionen Menschen genutzt.

Auch Unternehmen setzen zunehmend auf KI und LLM, um Prozesse zu automatisieren und zeitaufwendige Aufgaben in deutlich kürzerer Zeit zu erledigen. Dabei rückt für viele Unternehmen die Frage nach einem Open Source LLM für Unternehmen zunehmend in den Vordergrund, gerade dann, wenn Datenschutz und Unabhängigkeit eine Rolle spielen.

Neben den LLM der großen Anbieter gibt es auch Open Source LLM-Modelle. Das bedeutet: Code und Trainingsdaten liegen vollständig offen, und für den Betrieb fallen keine Tokenkosten an. Allerdings muss man diese Modelle auf eigener Hardware betreiben. Das bedeutet einmalig hohe Anschaffungskosten und laufenden Wartungsaufwand.

Warum dann Open Source LLM?

Vor kurzem hat Anthropic die neueste Version seiner KI-Lösung Claude veröffentlicht: Mythos und Fable. Der Unterschied zwischen beiden liegt darin, dass Fable bei Anfragen im Bereich Cybersicherheit stärker eingeschränkt ist als Mythos, das einem kleinen Kreis geprüfter Partner vorbehalten bleibt.

Nur wenige Tage nach dem Launch erhielt Anthropic eine Anweisung der US-Regierung, den Zugriff auf beide Modelle für alle ausländischen Nutzer weltweit zu sperren, einschließlich der eigenen ausländischen Mitarbeiter. Da eine selektive Umsetzung dieser Vorgabe für Anthropic praktisch nicht möglich war, hat das Unternehmen beide Modelle kurzerhand für sämtliche Kunden abgeschaltet, unabhängig vom Standort.

Genau das ist der Punkt: Hätte ein Unternehmen seine Lösung bereits auf eines dieser Modelle umgestellt, hätte sie von einem Tag auf den anderen nicht mehr funktioniert. Und dieses Szenario lässt sich beliebig weiterdenken. Was, wenn das US-Handelsministerium den Zugriff auf bestimmte Modelle grundsätzlich für Nutzer außerhalb der USA untersagt? Über Nacht würden alle darauf aufgebauten Lösungen außerhalb der USA ausfallen.


Hinzu kommt ein zweiter, ebenso wichtiger Punkt: Daten, die an US-amerikanische LLM-Anbieter gesendet werden, werden in der Regel auch in den USA verarbeitet. Für viele Unternehmen ist das ein ernstzunehmendes Datenschutzproblem, besonders wenn es um sensible interne Dokumente oder vertrauliche Geschäftsdaten geht.

Was one:ic macht


Genau aus diesen Gründen hat sich one:ic entschieden, ein eigenes Open Source LLM für Unternehmen zu betreiben. Dadurch sind wir unabhängig von US-amerikanischen Anbietern und erfüllen höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards. Alle Daten werden ausschließlich in Deutschland verarbeitet, ohne dass wir oder Dritte Zugriff darauf hätten.


Sollten einzelne Modelle künftig auf Anweisung der US-Regierung abgeschaltet oder für bestimmte Länder gesperrt werden, betrifft uns das nicht. Unsere Lösung bleibt unabhängig und verlässlich im Betrieb.


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